(Die Fotos sind privat und dürfen nicht verwertet werden)
Beobachtungen, Erfahrungen, Kritik
(Die Fotos sind privat und dürfen nicht verwertet werden)
Zitat:
„Machen wir Deutschland zum Friedens- und Diplomatieland Nr. 1 auf der Welt!
In einem ersten Schritt fordern wir:
Erstens, keine Lieferung von Geld, Waffen Und Rüstungsgütern in Kriegs- und Krisengebiete.
Zweitens, ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.
Drittens, keine Stationierung neuer und atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Alle Atomwaffen raus aus Deutschland.
Viertens, ein Verbot von Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda in allen Presse- und Medienorganen, besonders aber in den öffentlich-rechtlichen Medien. Deutschland muss nicht „kriegstüchtig“ werden.
Fünftens, ein klares Nein, zu einer schuldenbasierten Aufrüstung und Kriegswirtschaft in unserem Land.
Sechstens, keine Agitations- Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.
Stimmen wir gemeinsam für den Frieden! Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?“ Ende des Zitats.
Auf meiner Radtour ging der Weg bei Linz am Rhein an der rechtsrheinischen, stark befahrenen Bahnstrecke entlang. Drei jugendliche Jungen hatten ihren Fotoapparat mit Stativ aufgebaut.
“Habt ihr hier eine Radarfalle“, fragte ich scherzhaft. Nein, sie pflegten das schöne Hobby des Trainspottings.
Es gibt viele verschiedene Typen von Zügen und Lokomotiven. Jeder vorbeifahrende Zug hat etwas Besonderes.Deshalb wird fotografiert, gefilmt und ins Internet hochgeladen.
Der niederländische Trainspotter Tim hat auf seinem YouTube- beziehungsweise Instagramkanal eine schöne Sammlung von Video-Clips ausgestellt.
In unserer Zeit des flüchtigen Hinsehens und des oberflächlichen Wahrnehmens lohnt es sich, nach dem Prinzip der Achtsamkeit das Besondere zu suchen. Trainspotter Tim hat in seiner Sammlung auf den Pfeiftönen der Loks einen Schwerpunkt gelegt: Die Pfiffe der Loks.
Das ist wahrhaft eine Fundgrube für moderne Komponisten. Hier gibt es ungewöhnliches Tonmaterial aus der Alltagswelt. Wer weiß, wann ein Tonkünstler daraus seine besondere Sinfonie gestaltet?
Danke, Tim! Ich hatte meine besondere Freude beim Anschauen einiger historischer Dampfloks, weil sie mich an meine erste Fahrt mit der Eisenbahn in den fünfziger Jahren erinnerten.
Tip zum Googeln: Trainspotter_Tim

Bei diesen sommerlichen Temperaturen (Ende Juni 2026: bis 40 Grad C) gibt es großen Durst. Mit dem Elektrorad war ich, von Rottbitze kommend, im schönen Hallerbachtal zur Wied.
Ein Radweg-Wegweiser lockte mich vom Navi weg auf eine Gebirgsstrecke, wo gerade ein Bauer mit seinem Traktor stand. Er brachte seinen Ziegen am Berghang Wasser.
Da schrie eine kleine Ziege recht jämmerlich, und er sagte auf seine raubeinige Art: „Nach nicht so’n Krach! Ich weiß schon, du kriegst was Besonderes. Ja, ja, Deine Flasche Bier habe ich dabei.“
Lachend zog er ein Fläschchen mit Milch hervor, ging zu dem schreienden Tier, das seine Mutter verloren hatte, und gab ihm seine Babynahrung