Samstag, 6. Dezember 2025

Weihnachtsmarkt an der Holzlarer Mühle.


Weihnachtsmarkt an der Holzlarer Mühle.

Heute, am 6. Dezember 2025, ist Nikolaustag, und gegen Mittag hat der Weihnachtsmarkt im Bonner Stadtteil Holzlar seine Pforten geöffnet. Ein schön gemaltes Plakat sagt fast mehr als alle Worte. Gestern war Vollmond, heute kommt der Nikolaus und beglückt die Kinder in der Nähe der historischen Mühle von Holzlar. 

Ein kleiner Weg führt von der Hauptstraße vorbei an Verkaufsständen. die von Bürgern und lokalen Vereinen aufgestellt wurden. Man hat den Eindruck: hier ist alles echt. Es gibt viel selbst Gebasteltes, Gehäkeltes und Gestricktes sowie Selbstgebranntes. Den zertifizierten Bio-Honig nicht zu vergessen.  Rheinischer Kesselkuchen, Punsch, Tee, Kaffee, Waffeln, Würstchen vom Grill und schmackhafte  Suppen. Da ist für jeden etwas dabei.

Ich trinke am Stand des Bürgervereins Roleber Gielgen eine Tasse Kaffee und höre, wie zwei Nachbarn sich über das Wohlbefinden ihrer Schildkröten austauschen. Sie sind jetzt in der Winterstarre, lagern im Kühlen, eine sogar in einem speziell hergerichteten Kühlschrank, bis sie im Frühjahr wieder im Garten herumkriechen werden. Wir dagegen haben keine Winterstarre, sondern Adventszeit.

Ich freue mich über den Stand von Amnesty International. Ich spreche auch mit einer Kinderbuchautorin und erwerbe zwei ihrer schön illustrierten Bücher.

Die Gespräche und das rege Besuchertreiben werden unterbrochen von stimmungsvollen Einlagen: ein Posaunenchor spielt Weihnachtslieder, ein Kinderchor singt, und schließlich kommt der Nikolaus  und verteilt Geschenke an die Kinder.

Mein Fazit: Hier stimmt alles, hier ist alles echt. So erfreuen wir in uns in der schönen Adventszeit in unserem Stadtteil Holzlar

Für alle, die alles  genau wissen wollen, empfehle ich die Hinweistafel der Organisatoren:



Montag, 24. November 2025

Konzert in Evang. Kirche Oberkassel

 


Ein sehr schönes Konzert erlebte ich gestern in der Evangelischen Kirche in Oberkassel. Es erklang. Die Kantate „Wacht auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach und das Requiem Opus 48 von Gabriel Fauré. Die Sopranistin war Sonja Wehmeier aus Bonn.  Etwa 45 Sänger der Kantorei der evangelischen Kirche standen auf der Bühne. Gerade am am Samstag hatte ich zufällig zwei Sänger getroffen und erfahren, dass sie an diesem Tag 4 Stunden lang geprobt hatten. Das Konzert stand unter der Leitung von Stephanie Ingenhaag. Neben der Sopranistin waren zwei weitere professionelle Solisten Mitwirkende: Joachim Streckfuß, Tenor und Richard Stojanović, Bariton. Es spielte das Projektorchester.

Donnerstag, 13. November 2025



Heute wurde in Siegburg auf dem Marktplatz der Weihnachtsbaum aufgestellt. Erst baumelte er am Kran, dann wurde er in ein Loch ins Pflaster gesenkt und darin festgemacht. 

Guck mal, mit welcher Methode der Arbeiter den Baum genau in die Senkrechte bekommt! Er peilt über seinen Zollstock - und es hat geklappt. Der Baum steht kerzengerade. Eine schöne Friedensbotschaft. Jetzt kann Weihnachten kommen.

Dabei muss ich an den heutigen Beschluss des Deutsche Bundestags zur Sicherung des Friedens denken.  Ein erster Schritt zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Der SPD-Verteidigungsminister will Deutschland wieder „kriegstüchtig“ machen, so hat er das gesagt. Da will sich die Evangelische Kirche nicht lumpen lassen und hat eine Friedensdenkschrift verfasst. Den Frieden mit Waffen sichern, auch atomar. So kann man die Denkschrift lesen.Dazu passt das Hintergrund-Motiv meines Fotos: die Siegesgöttin Victoria steht über dem Spruch „Gott war mit uns“. Das war im Krieg von 1870/71.   Seitdem gab es nur Niederlagen und viele Millionen Tote. Totalversagen von Staat, Militär und Kirchen.

Zum Glück bleibt uns immer die Hoffnung auf Frieden.. In Siegburg ist der Baum aufgestellt. Weihnachten kann kommen.

Dienstag, 11. November 2025

Schläge mit der Justiz

 


Der Graffiti-Künstler Banksy zeigt, wie die britische Justiz auf Migranten einschlägt. Aktuell schlägt der US Präsident mit der Justizkeule auf die britische Presse. (BBC Reportage). Meinungsfreiheit, Pressefreiheit!

Samstag, 18. Oktober 2025

Schöner Tag

 


Machen wir uns doch mal einen schönen Tag und fahren mit Bus und Bahn nach Köln und besuchen den Dom! Erst mit dem Bus, dann mit der Stadtbahn und von Siegburg mit dem Regionalexress. Normalerweise dauert die Reise nur eine gute Stunde.

Heute heißt es bahn- typisch mehrmals: „Bitte entschuldigen Sie die Verspätung.“ Kein Problem, das kennen wir und sind darauf eingestellt. Aber als wir in Siegburg im Regionalexpress sitzen und erfahren, dass wegen eines Stellwerkproblems der Zug  überhaupt nicht über Messe-Deutz und Hauptbahnhof fährt, sondern südlich an Köln vorbei in den Vorort Ehrenfeld, sind wir erstaunt. 

Nach einer Weile hält der Zug in Köln Süd, und viele Fahrgäste gehen zu den Türen. Aber es wird angesagt, dass es ein unplanmäßiger Halt sei. Kein Ausstieg möglich.

Weiter geht die Fahrt. Ehrenfeld müsste doch längst schon gekommen sein, denken wir und hören den Zugführer ansagen: „Meine Damen und Herren, Sie werden es bemerkt haben, wir haben leider nicht in Ehrenfeld angehalten. Bitte entschuldigen Sie das Versehen. Der nächste Halt ist Horrem“. 

In Horrem warten wir auf dem Bahnsteig eine halbe Stunde auf den Zug nach Köln, der uns schließlich dort zum Hauptbahnhof bringt. Unsere Fahrt hat mehr als doppelt so lange Zeit benötigt wie normal. 

Und wie klappte am Abend die Rückreise?

Es ging mit dem Regionalzug nach Koblenz, laut Plan auf Gleis 9. 

Wir warten im großen Gedränge, Verspätung, Da wird der Zug angesagt: „Heute auf Gleis 8.“ Die Fahrgäste, die die Ansage verstanden haben, drehen sich sofort um und eilen zum gegenüberliegenden Gleis 8. Der Zug kommt, Einstieg, es ist rappelvoll und wir bekommen zunächst keinen Sitzplatz. Dann warten wir lange auf die Abfahrt. 

Endlich kommt eine Durchsage :“Meine Damen und Herren, ich kann leider keine Telefonverbindung bekommen zur Fahrdienstleitung. Wir müssen noch warten, bis die Ausfahrt freigegeben wird.“ 

Endlich kommt noch einmal eine Durchsage: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Strecke noch nicht freigegeben werden kann. Der Fahrdienstleiter sagt, ein leerer Zug stünde auf der Strecke. Niemand wisse, wo das Personal sei.“

Später an den Haltestellen kommt es immer wieder zu kleinen Verzögerungen, weil die Fahrgäste unvernünftigerweise in den Türschranken stehen bleiben und mehrmals per Durchsage aufgefordert werden müssen, die Türen freizugeben, sonst könne der Zug nicht losfahren

Was für ein schöner Tag mit der Bahn!