Auf meiner Reise an der Ostsee kam ich durch die alte Universitätsstadt Greifswald und durch Warnemünde.
Am Dom in Greifswald hängt das bekannte Friedensplakat mit dem Bibelwort „Schwerter zu Pflugscharen“. Und in Warnemünde kam ich mit Aktivisten der Friedensinitiative „Eine Million Stimmen für den Frieden“ ins Gespräch.
Unsere Regierung rüstet massiv auf und spricht von „Kriegstüchtigkeit“. Aktuelle Verletzungen des Völkerrechts durch die Hegemonialmacht USA und Israel seien „komplex“.
Bemerkenswert, dass es im Osten noch gegenläufige Stimmen:
Zitat:
„Machen wir Deutschland zum Friedens- und Diplomatieland Nr. 1 auf der Welt!
In einem ersten Schritt fordern wir:
Erstens, keine Lieferung von Geld, Waffen Und Rüstungsgütern in Kriegs- und Krisengebiete.
Zweitens, ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.
Drittens, keine Stationierung neuer und atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Alle Atomwaffen raus aus Deutschland.
Viertens, ein Verbot von Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda in allen Presse- und Medienorganen, besonders aber in den öffentlich-rechtlichen Medien. Deutschland muss nicht „kriegstüchtig“ werden.
Fünftens, ein klares Nein, zu einer schuldenbasierten Aufrüstung und Kriegswirtschaft in unserem Land.
Sechstens, keine Agitations- Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.
Stimmen wir gemeinsam für den Frieden! Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?“ Ende des Zitats.


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