Donnerstag, 21. März 2024

Zu Hause wird genagelt

 


Zu Hause wird genagelt 

Vor dem Mainzer Dom erinnert ein Kriegerdenkmal an die toten Soldaten des Ersten Weltkriegs. Für jeden gefallenen Soldaten wurde in einen großen Stamm ein Nagel eingeschlagen - in vaterländischer Gesinnung, versteht sich. Das machte man in Deutschland in vielen Orten.

Nachdem kürzlich der polnische Außenminister erklärt hat, im derzeitigen Krieg mit Russland seien schon NATO Soldaten in der Ukraine aktiv und nachdem der französische Präsident die Entsendung von Bodentruppen nicht ausschließt, ist zu fragen, ob es wieder so kommt: An der Ostfront wird gestorben, zu Hause wird vaterländisch genagelt.

In dem bayrischem Regionalmuseum in Wunsiedel ist ein Nagel-Kriegerdenkmal aus dem ersten Weltkrieg ausgestellt. Damals hat man noch währen des Krieges aufgehört zu nageln, weil die Verluste für die Bevölkerung unerträglich wurden.

Der Pulverkopp 


Foto: privat

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