Foto: Sauerkraut Factory, Wim Wenders
Gestern war ich in der Bundeskunsthalle in Bonn. Ich besuchte die Ausstellung über den Fotografen und Filmemacher Wim Wenders.
Mir fiel der folgende Text vonWenders auf, der seine Abkehr von Amerika beschreibt:
Schon früh wurde Wim Wenders von Amerika
beeinflusst. Er mochte Musik, Western und Krimis aus den USA. Das Land stand für Freiheit und große Träume.(…) Dort erlebt er, dass Hollywood eine Filmindustrie ist. Das gefällt ihm nicht. (…)
Wenders merkt, dass der amerikanische Traum erfunden und künstlich ist. Vielen geht es nur um sich selbst und ums Geld.
Wim Wenders' Filme ändern sich. Sie zweifeln an den USA. In DAS ENDE DER GEWALT und in LAND OF PLENTY geht es um Überwachung und Krieg. Das Verhältnis zu Amerika ist schwieriger geworden.
(Die beiden Fotos und den Text habe ich in der Bundeskunsthalle Bonn kopiert und übernommen.)


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